Immanuel Kant

Aus Bewusste Menschen
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Immanuel Kant, Gemälde von Johann Gottlieb Becker, 1768 [1]


Aus der Wikipedia:


Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg, Preußen; † 12. Februar 1804 ebenda) war ein deutscher Philosoph der Aufklärung sowie unter anderem Professor der Logik und Metaphysik in Königsberg. Kant gehört zu den bedeutendsten Denkern der abendländischen Kultur. Er gilt „im allgemeinen als der größte Philosoph der Neuzeit“, als „die zentrale Gestalt der modernen Philosophie“. Seine sogenannten drei „Kritiken“, insbesondere das erste Werk Kritik der reinen Vernunft, kennzeichnen einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte. [2]


Zitate

"Wer grausam zu Tieren ist, wird auch im Umgang mit Menschen hart. Wir können das Herz eines Menschen nach seinem Umgang mit Tieren beurteilen."

„Unter allen Lebensweisen ist das Jagdleben ohne Zweifel der gesitteten Verfassung am meisten zuwider; das Noachische Blutverbot scheint uranfänglich nichts anderes als das Verbot des Jägerlebens gewesen zu sein.“

„Je näher man die Natur wird kennen lernen, desto mehr wird man einsehen, daß die allgemeinen Beschaffenheiten der Dinge einander nicht fremd und getrennt sein.“

„Das Gesicht selber sagt nichts, ob es gleich hübsch ist, und redet nicht zum Herzen.“

„Die Schöpfung ist nicht das Werk von einem Augenblicke.“

„Die Schöpfung ist niemals vollendet.“

„Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.“

„Ich habe meine Seele von Vorurteilen gereinigt, ich hab eine jede blinde Ergebenheit vertilgt, welche sich damals einschlich, um manchen eingebildeten Wissen in mir Eingang zu verschaffen.“

„Die Metaphysik hat zum eigentlichen Zwecke ihrer Nachforschung nur drei Ideen: Gott, Freiheit und Unsterblichkeit.“

„Es ist daher nicht richtig geredet, wenn man in den Hörsälen der Weltweisheit immer lehret, es könnte, im metaphysischen Verstande, nicht mehr wie eine einzige Welt existieren.“

„Sapere Aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

„Es ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden; es ist aber jederzeit schwer, wenn die Einsicht spät kommt, sie in Gang zu bringen.“