John Locke
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John Locke [dʒɒn lɒk] (* 29. August (jul.) / 8. September 1632 (greg.) in Wrington bei Bristol; † 28. Oktober (jul.) / 8. November 1704 (greg.) in Oates, Epping Forest, Essex) war ein englischer Arzt sowie einflussreicher Philosoph und Vordenker der Aufklärung.
Er war der Auffassung, dass alle Erkenntnis allein auf Erfahrung beruhe.
In seinem Werk Two Treatises of Government argumentiert Locke, dass eine Regierung nur legitim ist, wenn sie die Zustimmung der Regierten besitzt und die Naturrechte Leben, Freiheit und Eigentum beschützt. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, haben die Untertanen ein Recht auf Widerstand gegen die Regierenden. [2]
Zitate
„Man sollte Kinder von klein auf daran gewöhnen, freundlich zu allen lebenden Kreaturen zu sein.“
„Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper ist eine kurze, aber vollständige Beschreibung eines glücklichen Zustands in dieser Welt.“
„Wir werden mit Kräften geboren, die fast zu allem fähig sind, aber nur die Übung derselben gibt uns für irgendetwas Gewandtheit und Geschick und führt uns zur Vollkommenheit.“
"Alles, was man von der Geschichte sagt, kommt aufs Schlachten und Morden hinaus. Die Ehre und den Ruhm, den sie den Eroberern beilegt, welche meistenteils nur die Henker des Menschengeschlechtes waren, bringt den heranwachsenden Jüngling vollends auf den Gedanken, dass Menschenmord das rühmlichste Geschäft und die größte Heldentugend sein."
„Aus den unerwarteten Fragen eines Kindes kann man häufig mehr lernen als aus den Gesprächen der Männer.“
"Neun Zehntel der Menschen werden durch die Erziehung, ein Zehntel durch andere Einflüsse gut oder böse."
„Ich habe immer gedacht, dass die Handlungen der Menschen die besten Interpreten ihrer Gedanken sind.“
"Das Lesen versieht den Geist nur mit dem Material für das Wissen; erst das Denken macht das Gelesene zu unserem Eigentum."
"Wer will, dass sein Sohn Respekt vor ihm und seinen Anweisungen hat, muss selbst große Achtung vor seinem Sohn haben."
"Was sich die Menschen einbilden, ist gleichgültig. Lediglich die Erkenntnis der Dinge ist von Bedeutung. Sie allein macht unsere Schlussfolgerungen wertvoll."
"Die große Mehrzahl der Dummen wird von denen gebildet, die durch die böse Gewohnheit, ihr Denkvermögen niemals anzustrengen, die Fähigkeit dazu verloren haben."
"Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen. "
„Die Indianer, die wir barbarisch nennen, achten in ihren Reden und Gesprächen auf viel mehr Anstand und Höflichkeit. Man hört einander stillschweigend an, bis der eine ausgeredet hat, und dann antwortet der andere gelassen, ohne Lärm und Leidenschaft.“
„Eltern wundern sich, warum die Bäche bitter sind, wenn sie selbst den Brunnen vergiften.“
„Da alle gleich und unabhängig sind, sollte niemand in seinem Leben, seiner Gesundheit, seiner Freiheit oder seinem Besitz einem anderen Schaden zufügen.“
"Die Stärke unserer Überzeugung ist kein Beweis für ihre Richtigkeit."
„Die natürliche Freiheit des Menschen bedeutet, dass er frei ist von jeder höheren Gewalt auf Erden und nicht dem Willen oder der gesetzgebenden Gewalt eines Menschen untersteht, sondern allein das Gesetz der Natur zu seinem Rechtsgrundsatz erhebt.“
„Wir würden viel weniger Streit in der Welt haben, nähme man die Worte für das, was sie sind - lediglich die Zeichen unserer Ideen und nicht die Dinge selbst.“
„Als Gelehrter hat er sein Lernen nur der Sache der Wahrheit unterworfen.“
„Das Ende des Gesetzes besteht nicht darin, die Freiheit aufzuheben oder einzuschränken, sondern sie zu bewahren und zu erweitern.“
„Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur.“
"Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft."
„Kinder sollten nicht die Rücksichtnahme auf die menschliche Natur verlieren, wenn es um äußere Umstände geht.“
„Die größte Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und Zeitvertreib zu machen.“
„Die Freiheit der Natur unterliegt keiner anderen Beschränkung als dem Naturgesetz.“
„Die Grundsätze, die Denkweise und der Geschmack der Menschen sind so verschieden, daß schwerlich ein Buch zu finden sein wird, das allen Leute gefällt oder mißfällt.“
„Das Volk kann der Regierung nicht die Befugnis übertragen, etwas zu tun, was für sie selbst rechtswidrig wäre.“
„Die Arbeit seines Körpers und das Werk seiner Hände, so können wir sagen, sind im eigentlichen Sinne sein. Was immer er also jenem Zustand entrückt, den die Natur vorgesehen und in dem sie es belassen hat, hat er mit seiner Arbeit gemischt und hat ihm etwas hinzugefügt, was sein eigen ist - folglich zu seinem Eigentum gemacht.“