Lew Nikolajewitsch Tolstoi: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Bewusste Menschen
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Schützte „Lew Nikolajewitsch Tolstoi“: Seite mit hoher Besucherzahl ([Bearbeiten=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt) [Verschieben=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt)))
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Kurz Leo Tolstoi  
+
[[Datei:Leo Tolstoi.jpg|400px|thumb|rechts|Leo Tolstoi [https://biografijaonline.com/wp-content/uploads/2022/12/leo-tolstoj-biografija.jpg]]]
  
  
'''=== Artikel noch in Bearbeitung ==='''
+
Aus der Wikipedia:
 +
 
 +
''Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi (russisch Лев Николаевич Толстойⓘ/?, wissenschaftliche Transliteration Lev Nikolaevič Tolstoj, deutsch häufig auch Leo Tolstoi; * 28. Augustjul. / 9. September 1828greg. in Jasnaja Poljana bei Tula; † 7. Novemberjul. / 20. November 1910greg. in Astapowo, Gouvernement Rjasan, heute Lew Tolstoi, Oblast Lipezk) war ein russischer Schriftsteller. Seine Hauptwerke '''Krieg und Frieden''' und '''Anna Karenina''' sind Klassiker des realistischen Romans.'' [https://de.wikipedia.org/wiki/Lew_Nikolajewitsch_Tolstoi]
 +
 
 +
 
 +
=== Zitate ===
 +
 
 +
 
 +
„Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“
 +
 
 +
"Alle wollen die Welt verändern, aber keiner sich selbst."
 +
 
 +
"Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse."
 +
 
 +
"Man möchte sagen, die Menschheit habe die Gebote ihres göttlichen Erlösers vergessen, der uns doch gehießen hat, einander zu lieben und Beleidigungen zu verzeihen, und suche nun ihr größtes Verdienst in der Kunst, sich wechselseitig zu morden."
 +
 
 +
"Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut ; Kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser ; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht - Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst - Darauf kommt alles an."
 +
 
 +
"Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen Weg sucht, so ist das erste, wovon er sich abwenden muss, die Fleischnahrung: denn abgesehen von der Aufregung der Leidenschaften, die durch diese Nahrung verursacht wird, ist dieselbe ganz einfach unsittlich, weil sie eine dem sittlichen Gefühl wiedersprechende Tat, das Morden,erfordert."
 +
 
 +
"Fleischessen ist ein Überbleibsel der größten Rohheit; der Übergang zum Vegetarismus ist die erste und natürlichste Folge der Aufklärung."
 +
 
 +
"Der Mensch kann leben und gesund sein, ohne daß er zu seiner Ernährung Tiere tötet. Wenn er also Fleisch ißt, so ist er mitschuldig am Morde von Tieren, nur um seinen Geschmack zu schmeicheln. So zu handeln, ist unmoralisch. Das ist so einfach und unzweifelhaft, daß es unmöglich ist, nicht beizustimmen. Aber weil die Mehrzahl noch am Fleischgenuß hängt, so halten ihn die Menschen für gerechtfertigt...Die Menschen gehen lieber zugrunde, als daß sie ihre Gewohnheiten ändern."
 +
 
 +
"Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das streben der Menschen nach moralischer Vervollkommnung echt ist und ernstgemeint."
 +
 
 +
"Das Mitleid bleibt immer dasselbe Gefühl, ob man es für einen Menschen oder für eine Fliege empfindet. Der dem Mitleid zugängliche Mensch entzieht sich in beiden Fällen dem Egoismus und erweitert dadurch die moralische Befriedigung seines Lebens."
 +
 
 +
"Man muss in Reinheit und mit Liebe seiner Berufung zu dienen gerecht werden."
 +
 
 +
"Ich möchte zu Gott beten wie der alte Vater Tolstoj."
 +
 
 +
"Du brauchst nur zu lieben, und alles ist Freude."
 +
 
 +
"Gut zu sein bedeutet nur, den Wunsch zu haben, häufiger gut zu sein. Und diesen Wunsch habe ich."
 +
 
 +
"Die Musik ist die Stenographie des Gefühls."
 +
 
 +
"Man muss sein wie eine Lampe, abgeschirmt gegen äußere Störungen den Wind, Insekten, und gleichzeitig rein, durchsichtig und mit heißer Flamme brennend."
 +
 
 +
"Je mehr Verfolgung, umso offensichtlicher wird die Wahrheit."
 +
 
 +
"Wie erstaunlich ist der Wahnwitz jener Missionare, die, um »Wilden« Zivilisation und Bildung zu bringen, sie ihren Kirchenglauben lehren."
 +
 
 +
"Wenn ihr behauptet, alle müssten arbeiten, dann sollen es mir alle diese Reichen, die nichts tun, erst einmal vormachen."
 +
 
 +
"Zu lieben ist Segen, geliebt zu werden Glück."
 +
 
 +
"Für das Leben wird ein Ideal benötigt. Ein Ideal ist jedoch nur dann Ideal, wenn es Vollkommenheit ist."
 +
 
 +
"Wo Inhalt ist, fügen sich die Formen von selbst."
 +
 
 +
"Wenn die Vertreter der Kirche Christen sind, dann bin ich kein Christ; und umgekehrt."
 +
 
 +
"Zeitungen und Zeitschriften machen mich gereizt. Will sie überhaupt nicht mehr lesen."
 +
 
 +
"Dass die Regierung das Volk vertrete, ist eine Fiktion, eine Lüge."
 +
 
 +
"Freidenker sind diejenigen, die gewillt sind, ihren Verstand zu nutzen, ohne Vorurteile und ohne zu fürchten, etwas zu verstehen, das mit ihren eigenen Bräuchen, Privilegien oder Überzeugungen kollidiert."
 +
 
 +
"Alles, was in die Tiefe geht, ist klar bis zur Durchsichtigkeit."
 +
 
 +
"Gelehrte Erklärungen rufen meist den Eindruck hervor, dass alles, was klar und verständlich war, dunkel und verworren wird."
 +
 
 +
"Führe alles aus, was du dir als unbedingt auszuführen vorgenommen hast."
 +
 
 +
"Der Zauberstab ist mir gegeben. Ich muss ihn nur zu gebrauchen wissen."
 +
 
 +
"Lieber probieren und schlecht machen, als gar nichts tun."
 +
 
 +
"Vermeide jedwede Bewegung oder Äusserung, die einen anderen kränken könnte."
 +
 
 +
„Aufgabe des Lebens - seine Bestimmung - ist Freude.
 +
Freue dich über den Himmel, über die Sonne, über die Sterne, über Gras und Bäume, über die Tiere und die Menschen.“
 +
 
 +
"Habe mir gestern die Haare schneiden lassen, und schon das kommt mir wie ein Zeichen meiner Wiedergeburt vor."

Aktuelle Version vom 16. Juni 2026, 14:08 Uhr

Leo Tolstoi [1]


Aus der Wikipedia:

Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi (russisch Лев Николаевич Толстойⓘ/?, wissenschaftliche Transliteration Lev Nikolaevič Tolstoj, deutsch häufig auch Leo Tolstoi; * 28. Augustjul. / 9. September 1828greg. in Jasnaja Poljana bei Tula; † 7. Novemberjul. / 20. November 1910greg. in Astapowo, Gouvernement Rjasan, heute Lew Tolstoi, Oblast Lipezk) war ein russischer Schriftsteller. Seine Hauptwerke Krieg und Frieden und Anna Karenina sind Klassiker des realistischen Romans. [2]


Zitate

„Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“

"Alle wollen die Welt verändern, aber keiner sich selbst."

"Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse."

"Man möchte sagen, die Menschheit habe die Gebote ihres göttlichen Erlösers vergessen, der uns doch gehießen hat, einander zu lieben und Beleidigungen zu verzeihen, und suche nun ihr größtes Verdienst in der Kunst, sich wechselseitig zu morden."

"Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut ; Kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser ; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht - Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst - Darauf kommt alles an."

"Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen Weg sucht, so ist das erste, wovon er sich abwenden muss, die Fleischnahrung: denn abgesehen von der Aufregung der Leidenschaften, die durch diese Nahrung verursacht wird, ist dieselbe ganz einfach unsittlich, weil sie eine dem sittlichen Gefühl wiedersprechende Tat, das Morden,erfordert."

"Fleischessen ist ein Überbleibsel der größten Rohheit; der Übergang zum Vegetarismus ist die erste und natürlichste Folge der Aufklärung."

"Der Mensch kann leben und gesund sein, ohne daß er zu seiner Ernährung Tiere tötet. Wenn er also Fleisch ißt, so ist er mitschuldig am Morde von Tieren, nur um seinen Geschmack zu schmeicheln. So zu handeln, ist unmoralisch. Das ist so einfach und unzweifelhaft, daß es unmöglich ist, nicht beizustimmen. Aber weil die Mehrzahl noch am Fleischgenuß hängt, so halten ihn die Menschen für gerechtfertigt...Die Menschen gehen lieber zugrunde, als daß sie ihre Gewohnheiten ändern."

"Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das streben der Menschen nach moralischer Vervollkommnung echt ist und ernstgemeint."

"Das Mitleid bleibt immer dasselbe Gefühl, ob man es für einen Menschen oder für eine Fliege empfindet. Der dem Mitleid zugängliche Mensch entzieht sich in beiden Fällen dem Egoismus und erweitert dadurch die moralische Befriedigung seines Lebens."

"Man muss in Reinheit und mit Liebe seiner Berufung zu dienen gerecht werden."

"Ich möchte zu Gott beten wie der alte Vater Tolstoj."

"Du brauchst nur zu lieben, und alles ist Freude."

"Gut zu sein bedeutet nur, den Wunsch zu haben, häufiger gut zu sein. Und diesen Wunsch habe ich."

"Die Musik ist die Stenographie des Gefühls."

"Man muss sein wie eine Lampe, abgeschirmt gegen äußere Störungen den Wind, Insekten, und gleichzeitig rein, durchsichtig und mit heißer Flamme brennend."

"Je mehr Verfolgung, umso offensichtlicher wird die Wahrheit."

"Wie erstaunlich ist der Wahnwitz jener Missionare, die, um »Wilden« Zivilisation und Bildung zu bringen, sie ihren Kirchenglauben lehren."

"Wenn ihr behauptet, alle müssten arbeiten, dann sollen es mir alle diese Reichen, die nichts tun, erst einmal vormachen."

"Zu lieben ist Segen, geliebt zu werden Glück."

"Für das Leben wird ein Ideal benötigt. Ein Ideal ist jedoch nur dann Ideal, wenn es Vollkommenheit ist."

"Wo Inhalt ist, fügen sich die Formen von selbst."

"Wenn die Vertreter der Kirche Christen sind, dann bin ich kein Christ; und umgekehrt."

"Zeitungen und Zeitschriften machen mich gereizt. Will sie überhaupt nicht mehr lesen."

"Dass die Regierung das Volk vertrete, ist eine Fiktion, eine Lüge."

"Freidenker sind diejenigen, die gewillt sind, ihren Verstand zu nutzen, ohne Vorurteile und ohne zu fürchten, etwas zu verstehen, das mit ihren eigenen Bräuchen, Privilegien oder Überzeugungen kollidiert."

"Alles, was in die Tiefe geht, ist klar bis zur Durchsichtigkeit."

"Gelehrte Erklärungen rufen meist den Eindruck hervor, dass alles, was klar und verständlich war, dunkel und verworren wird."

"Führe alles aus, was du dir als unbedingt auszuführen vorgenommen hast."

"Der Zauberstab ist mir gegeben. Ich muss ihn nur zu gebrauchen wissen."

"Lieber probieren und schlecht machen, als gar nichts tun."

"Vermeide jedwede Bewegung oder Äusserung, die einen anderen kränken könnte."

„Aufgabe des Lebens - seine Bestimmung - ist Freude. Freue dich über den Himmel, über die Sonne, über die Sterne, über Gras und Bäume, über die Tiere und die Menschen.“

"Habe mir gestern die Haare schneiden lassen, und schon das kommt mir wie ein Zeichen meiner Wiedergeburt vor."