Isadora Duncan: Unterschied zwischen den Versionen
Sysop (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Datei:Isadora_Duncan_portrait.jpg|250px|thumb|rechts|Angela Isadora Duncan [https://en.wikiquote.org/wiki/Isadora_Duncan#/media/File:Isadora_Duncan_portrait.…“) |
Sysop (Diskussion | Beiträge) |
||
| (2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 7: | Zeile 7: | ||
''Angela Isadora Duncan (* 27. Mai 1877 in San Francisco, USA; † 14. September 1927 in Nizza, Frankreich) war eine US-amerikanische Tänzerin und Choreografin. Duncan war Wegbereiterin des modernen sinfonischen Ausdruckstanzes, entwickelte ein neues Körper- und Bewegungsempfinden, das sich am griechischen Schönheitsideal orientierte, und setzte als erste klassische Konzertmusik tänzerisch um. | ''Angela Isadora Duncan (* 27. Mai 1877 in San Francisco, USA; † 14. September 1927 in Nizza, Frankreich) war eine US-amerikanische Tänzerin und Choreografin. Duncan war Wegbereiterin des modernen sinfonischen Ausdruckstanzes, entwickelte ein neues Körper- und Bewegungsempfinden, das sich am griechischen Schönheitsideal orientierte, und setzte als erste klassische Konzertmusik tänzerisch um. | ||
| − | Als Gegnerin des klassischen Balletts versuchte sie, den Tanz der Antike wiederzubeleben.'' | + | Als Gegnerin des klassischen Balletts versuchte sie, den Tanz der Antike wiederzubeleben.'' [https://de.wikipedia.org/wiki/Isadora_Duncan] |
| Zeile 16: | Zeile 16: | ||
"Lasst uns zunächst die kleinen Kinder lehren zu atmen, zu schwingen, zu fühlen und eins zu werden mit der allgemeinen Harmonie und Bewegung der Natur. Lasst uns zuerst einen schönen Menschen hervorbringen, ein tanzendes Kind." | "Lasst uns zunächst die kleinen Kinder lehren zu atmen, zu schwingen, zu fühlen und eins zu werden mit der allgemeinen Harmonie und Bewegung der Natur. Lasst uns zuerst einen schönen Menschen hervorbringen, ein tanzendes Kind." | ||
| + | |||
| + | "Nun werde ich dir etwas offenbaren, das ganz rein ist – einen vollkommen weißen Gedanken. Er wohnt stets in meinem Herzen; er blüht bei jedem meiner Schritte auf... Der Tanz ist Liebe, er ist nichts als Liebe, er allein – und das genügt... Ich tanze also voller Liebe: zu Gedichten, zu Musik; doch nun möchte ich zu nichts anderem mehr tanzen als zum Rhythmus meiner Seele." | ||
"Ich suche nach jenem Tanz, der der göttliche Ausdruck des menschlichen Geistes durch das Medium der Körperbewegung sein könnte." | "Ich suche nach jenem Tanz, der der göttliche Ausdruck des menschlichen Geistes durch das Medium der Körperbewegung sein könnte." | ||
| − | |||
| − | |||
"Suchen wir nach dem eigentlichen Ursprung des Tanzes, wenden wir uns der Natur zu, so erkennen wir, dass der Tanz der Zukunft zugleich der Tanz der Vergangenheit und der Tanz der Ewigkeit ist – er war und wird stets derselbe sein... Die Bewegung der Wellen, der Winde und der Erde ist immer dieselbe, beständige Harmonie." | "Suchen wir nach dem eigentlichen Ursprung des Tanzes, wenden wir uns der Natur zu, so erkennen wir, dass der Tanz der Zukunft zugleich der Tanz der Vergangenheit und der Tanz der Ewigkeit ist – er war und wird stets derselbe sein... Die Bewegung der Wellen, der Winde und der Erde ist immer dieselbe, beständige Harmonie." | ||
Aktuelle Version vom 14. August 2026, 14:39 Uhr
Aus der Wikipedia:
Angela Isadora Duncan (* 27. Mai 1877 in San Francisco, USA; † 14. September 1927 in Nizza, Frankreich) war eine US-amerikanische Tänzerin und Choreografin. Duncan war Wegbereiterin des modernen sinfonischen Ausdruckstanzes, entwickelte ein neues Körper- und Bewegungsempfinden, das sich am griechischen Schönheitsideal orientierte, und setzte als erste klassische Konzertmusik tänzerisch um.
Als Gegnerin des klassischen Balletts versuchte sie, den Tanz der Antike wiederzubeleben. [2]
Zitate
"Der Metzger in seiner blutigen Schürze stiftet zu Blutvergießen und Mord an. Warum auch nicht? Vom Durchschneiden der Kehle eines jungen Kalbes bis zum Durchschneiden der Kehle unserer Brüder und Schwestern ist es nur ein kleiner Schritt. Wie können wir ideale Zustände auf Erden erwarten, solange wir selbst die lebenden Gräber ermordeter Tiere sind?"
"Lasst uns zunächst die kleinen Kinder lehren zu atmen, zu schwingen, zu fühlen und eins zu werden mit der allgemeinen Harmonie und Bewegung der Natur. Lasst uns zuerst einen schönen Menschen hervorbringen, ein tanzendes Kind."
"Nun werde ich dir etwas offenbaren, das ganz rein ist – einen vollkommen weißen Gedanken. Er wohnt stets in meinem Herzen; er blüht bei jedem meiner Schritte auf... Der Tanz ist Liebe, er ist nichts als Liebe, er allein – und das genügt... Ich tanze also voller Liebe: zu Gedichten, zu Musik; doch nun möchte ich zu nichts anderem mehr tanzen als zum Rhythmus meiner Seele."
"Ich suche nach jenem Tanz, der der göttliche Ausdruck des menschlichen Geistes durch das Medium der Körperbewegung sein könnte."
"Suchen wir nach dem eigentlichen Ursprung des Tanzes, wenden wir uns der Natur zu, so erkennen wir, dass der Tanz der Zukunft zugleich der Tanz der Vergangenheit und der Tanz der Ewigkeit ist – er war und wird stets derselbe sein... Die Bewegung der Wellen, der Winde und der Erde ist immer dieselbe, beständige Harmonie."
"Eine Tänzerin kann – wenn sie großartig ist – den Menschen etwas geben, das sie für immer bei sich tragen können. Sie können es niemals vergessen, und es hat sie verändert, auch wenn sie sich dessen vielleicht nie bewusst werden."
"Der Körper des Tänzers ist schlicht die leuchtende Offenbarung der Seele. Der wahre Tanz ist Ausdruck von Gelassenheit; er wird vom tiefen Rhythmus innerer Regung bestimmt. Die Regung erreicht den Moment der Ekstase nicht durch einen plötzlichen Handlungsimpuls; sie reift zunächst im Stillen, ruht wie das Leben im Samen und entfaltet sich mit sanfter Behutsamkeit. Die Griechen verstanden die beständige Schönheit einer Bewegung, die sich steigerte, sich ausbreitete und mit dem Versprechen der Wiedergeburt endete."
"Ich hoffe, dass sich die Schulen verändert haben, seit ich ein kleines Mädchen war. Meine Erinnerung an den Unterricht an öffentlichen Schulen ist, dass er ein brutales Unverständnis gegenüber Kindern offenbart hat."
"Ebenso gibt es drei Arten von Tänzern: erstens jene, die das Tanzen als eine Art gymnastische Übung betrachten, bestehend aus unpersönlichen und anmutigen Arabesken; zweitens jene, die durch geistige Konzentration den Körper in den Rhythmus einer angestrebten Emotion führen und so ein erinnertes Gefühl oder Erlebnis zum Ausdruck bringen. Und schließlich gibt es jene, die den Körper in eine leuchtende Geschmeidigkeit verwandeln und ihn der Inspiration der Seele hingeben."
"Denn ich habe – weder damals noch später – je begreifen können, warum man etwas, das man tun wollte, nicht auch tun sollte. Ich habe nämlich nie gezögert, meinen Wünschen zu folgen. Das hat mich zwar oft in Unglück und Verderben gestürzt, doch zumindest bleibt mir die Genugtuung, meinen Willen durchgesetzt zu haben."
"Ich predige die Freiheit des Geistes durch die Freiheit des Körpers; Frauen zum Beispiel – heraus aus dem Gefängnis der Korsetts."
"Menschliche Emotionen zu wecken, ist die höchste Stufe der Kunst."
"Bewegungen sind ebenso ausdrucksstark wie Worte."
"Ich unterrichte keine Kinder, ich bereite ihnen Freude."
"Jeder kann und sollte tanzen. Es tut dem Körper und der Seele gut."
"Der Körper des Tänzers ist schlicht die leuchtende Manifestation der Seele."
"Tanzen: Die höchste Intelligenz im freiesten Körper."
"Wenn ich es erklären könnte, müsste ich nicht tanzen!"
"Der Tanz – er ist der Rhythmus all dessen, was stirbt, um wieder zu leben; er ist das ewige Aufgehen der Sonne."
"Tanz ist die Bewegung des Universums, konzentriert in einem Individuum."
"Ich bin am Meer geboren, und ich habe festgestellt, dass sich alle großen Ereignisse meines Lebens am Meer abgespielt haben. Meine erste Vorstellung von Bewegung, vom Tanz, stammte gewiss aus dem Rhythmus der Wellen."
"Der Mensch muss sprechen, dann singen, dann tanzen. Das Sprechen ist das Gehirn, der denkende Mensch. Das Singen ist die Emotion. Das Tanzen ist die dionysische Ekstase, die alles mit sich fortreißt."
"Du warst hier einst wild. Lass dich nicht zähmen."
"Mein Motto – ohne Grenzen."
"Der Wind? Ich bin der Wind. Das Meer und der Mond? Ich bin das Meer und der Mond. Tränen, Schmerz, Liebe, Vogelflüge? Ich bin all das. Ich tanze, was ich bin. Sünde, Gebet, Flug, das Licht, das es nie an Land oder auf See gab? Ich tanze, was ich bin."
"Diese Leute schienen so sehr von Snobismus und dem Glanz des Reichtums eingenommen zu sein, dass ihnen jeglicher Sinn für Kunst abging."
"Ich habe mein Leben nur getanzt. Als Kind tanzte ich die spontane Freude am Wachsen. Als Jugendlicher tanzte ich – wobei sich die Freude in Beklemmung wandelte angesichts der ersten Ahnung tragischer Unterströmungen; der Ahnung von der erbarmungslosen Brutalität und dem erdrückenden Fortschreiten des Lebens."
"Ich begann, die Gesichter der verheirateten Freundinnen meiner Mutter prüfend zu betrachten, und ich glaubte, auf jedem von ihnen das Zeichen des grünäugigen Monsters und das Stigma der Sklavin zu erkennen. Auf der Stelle schwor ich mir, mich niemals zu diesem erniedrigenden Zustand herabzulassen. Diesen Schwur habe ich stets gehalten, selbst als er mich die Entfremdung von meiner Mutter und das Unverständnis der Welt kostete."
"Mein ganzes Leben lang habe ich darum gerungen, eine einzige authentische Geste zu vollbringen."
"Lebt wohl, meine Freunde. Ich gehe in die Herrlichkeit."